Chor-Wettbewerb
Einmal im Jahr findet in Tansania ein landesweiter Chor-Wettbewerb der evangelisch-lutherischen Kirchen statt, jedes Jahr in einem anderen Distrikt. 2024 war Bulongwa im Makete Distrikt Austragungsort.
Wegen der Straßenverhältnisse mussten wir bereits um 6 Uhr Lupila verlassen (der Chor selbst und das Blechblas-Orchester waren sogar schon eine Stunde füher aufgebrochen. Und so ging es über Pisten in kompletter Dunkelheit, dann über Pisten in der Dämmerung, schließlich bei Sonnenaufgang über Straßen und dann wieder die letzte Stunde über Pisten bis zum Veranstaltungsort.
"Unser" Blasorchester hatte die Ehre, den Gottesdienst zu begleiten, auch der Chor der Gemeinde Lupila trat bereits dort auf. Bischoff Wilson B. Sanga leitete die Zeremonie, unterstützt vom Pastor aus Bulongwa, Adrick Mwambemba, und Matheus Sanga, dem Assistent des Bischofs.
Wegen der Straßenverhältnisse mussten wir bereits um 6 Uhr Lupila verlassen (der Chor selbst und das Blechblas-Orchester waren sogar schon eine Stunde füher aufgebrochen. Und so ging es über Pisten in kompletter Dunkelheit, dann über Pisten in der Dämmerung, schließlich bei Sonnenaufgang über Straßen und dann wieder die letzte Stunde über Pisten bis zum Veranstaltungsort.
"Unser" Blasorchester hatte die Ehre, den Gottesdienst zu begleiten, auch der Chor der Gemeinde Lupila trat bereits dort auf. Bischoff Wilson B. Sanga leitete die Zeremonie, unterstützt vom Pastor aus Bulongwa, Adrick Mwambemba, und Matheus Sanga, dem Assistent des Bischofs.
Und dann ging es Schlag auf Schlag, jeder Chor hatte die Vorgabe, zwei bestimmte Stücke zu interpretieren, danach durften nach eigenem Gusto gesungen werden. Insgesamt eine zwar sehr lange, aber auch sehr eindringliche und interessante Erfahrung.
Obwohl alle Lieder stark von der deutschen Kolonialzeit beeinflusst sein sollten (es fehlt uns die Fachkunde, um das beurteilen zu können), war unser persönliches Highlight die Interpretation des Halleluja aus Händels Messias, vorgetragen vom fast 100-köpfigen Chor aus Dar es Salaam. Dieser Chor eroberte sich dann auch die Herzen des hiesigen Publikums, indem es ein Stück in der lokalen Sprache Kinga sang.
Obwohl alle Lieder stark von der deutschen Kolonialzeit beeinflusst sein sollten (es fehlt uns die Fachkunde, um das beurteilen zu können), war unser persönliches Highlight die Interpretation des Halleluja aus Händels Messias, vorgetragen vom fast 100-köpfigen Chor aus Dar es Salaam. Dieser Chor eroberte sich dann auch die Herzen des hiesigen Publikums, indem es ein Stück in der lokalen Sprache Kinga sang.
Ein paar kurze Videos können hoffentlich die gute Stimmung während dieses großartigen Event besser beschreiben, als Worte oder Fotos. Zuerst ein Ausschnitt des Lupilianer Chores, der zweite Film lässt den Schluss des Halleluja hören. Am Ende der Veranstaltung tanzten und sangen alle miteinander, begleitet von Trompeten, Posaunen und anderen Blasinstrumenten aus Lupila.