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Tansania Team

Verein der Freunde und Förderer kirchlicher Arbeit in Holm e.V.
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Ludilu in Tansania | Lurup

Kirchturm in Ludilu
Kirchturm in Ludilu
Stand April 2022, Änderungen jederzeit möglich

  Pastor Zakaria Jombo







Der Ort liegt in unmittel­barer von Lupila, dem Sitz der Kirchen­kreis­verwaltung. Die evangelische Gemeinde ist der Motor für Dorfent­wicklung: Wasser- und Strom­versorgung, Berufs­schule. Waisen­heim, Alten­katen, diakonische Betreuung von Waisen und anderen Hilfsbe­dürftigen. Partner der Gemeinde ist die Auferstehungs­gemeinde Hamburg-Lurup.

Die meisten Bewohner des Ortes sind jedoch Katholiken. Die Haupt­kirche für alle umliegenden katholischen Gemeinden wurde hier 1961 auf einem Berg errichtet. Es ist eine wunder­­schöne Kirche mit einem hohen Kirchturm. Partner ist die katholische Gemeinde Heilige Familie in Hamburg Langen­horn.

Beide Dörfer Ludilu und Lupila liegen in den Living­stone­bergen im Süden Tansanias in 1.550 bis 2500 Metern Höhe. Am Tage ist es warm und in der Nacht kalt. In den Monaten Juni bis August kann es zu Boden­frost kommen. In den jähr­lichen Regen­zeiten (November-Dezember und März-April) fallen ca. 1.374 L/qm.

Brennholz wird für Kochen, Beleuchtung und Heizen benötigt. Gekocht wird auf dem Drei-Steine-Herd. Die Boden­erosion war weit fortge­schritten, mittler­weile ist die Bedeutung von Auf­forstung allen bewusst. Das Holz der schnell wachsenden Pinien ist ein beliebtes Export­gut und bringt den Bewohnern Geld­einkünfte. Es gibt mittler­weile etliche Baum­pflanz­programme.

Die Menschen leben meist von Subsistenz-Land­wirtschaft. Eine Terrassierung der an Abhängen gelegenen Felder erfolgt nicht. Die Bewirt­schaftung der Felder erfolgt mit der Hacke. Frucht­folge wird meist nicht angewendet und es stehen kaum Dünger zur Verfügung. Kunst­dünger ist teuer und da die Vieh­wirtschaft nur schwach ausgeprägt ist, ist natürlicher Dünger kaum vorhanden (außer Hühnerdung).

Wegen der ausschließ­lichen Nutzung einhei­mischer Samen sinkt die Qualität der Erträge. Doch langsam entwickelt sich Handel, wird jedoch durch das schlechte Straßen­netz erschwert. Vieh­wirtschaft hat in den letzten Jahren etwas zugenommen. Neben Meer­schweinen und Hühnern haben immer mehr Haushalte auch Schafe und Ziegen.

Im durch­schnitt­licher Haus­halt leben vier bis sechs Mitglieder, besser Ausgebildete haben meist nur noch zwei Kinder. Es gibt doppelt so viele Frauen wie Männer, u.a. weil Männer häufiger an Aids sterben. Zudem ziehen viele junge Männer zum Arbeiten in die Stadt.

58% der Menschen sind hinsichtlich lebens­notwendiger Bedürfnisse von anderen abhängig: (Halb-) Waisen, gebrech­liche alte Menschen, Behinderte und chronisch Kranke. Etliche litten bis vor wenigen Jahren an Unter­ernährung. In den Schulen erhalten die Kinder nun mittags eine einfache Mahlzeit.
S. Kurzewitz / M. Koehn

April 2022
Im Frühjahr 2022 besuchten wir (Koehn) Ludilu anlässlich der feier­lichen Eröffnung der Dining-Hall des Mallesch­haus im Ortsteil Nijulige, anbei der Bericht solwie über die Situation im Kreis Makete 2022.
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2019 - Einweihung des Kirchturms
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2018 - Grundsteinlgung des Kirchturms
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